Meine Stimme ist leise – aber sie gehört mir.

Zwischen Herkunft und innerer Freiheit habe ich meinen Stil gefunden:

atmosphärisch, intuitiv, eigen.

Komm ruhig rein.

Wenn du bleibst, wirst du merken: Die Stille spricht. Die Geste trägt. Und manchmal sagt ein Blick mehr als jede Pointe.

In Anmutung eines Holzschnitts gestaltete Landschaft: Acht Vögel ziehen in dunklen Silhouetten über stilisierte Hügel und einen goldgelb leuchtenden Fluss, der sich durch warme Rot-, Ocker- und Blautöne windet. Die Sonne steht tief am Himmel, das Licht taucht die Szene in eine ruhige, zeitlose Stimmung.

Noa Moreira, Autorin

Ich habe meine Geschichten nicht erfunden.

Ich habe gelauscht, nachgespürt, mich zur Verfügung gestellt.

Sie kamen von irgendwo – durch mich hindurch – und wurden geerdet.


Ich schreibe unter dem Namen Noa Moreira, weil das, was durch meine Texte spricht, größer ist als das, was in meine Kleider passt. Weil ich nicht die Quelle bin, sondern die Stimme, die sich formt, wenn Erinnerung einen Körper findet.

Ich bin nicht die Erzählerin – ich bin diejenige, die zuhört. Die sich öffnet. Die Raum gibt.


Noa Moreira ist ein Gefäß. Ein Name für das, was durch mich hindurch wollte.

Ein Name für die Stimmen meiner Ahninnen, für das Unausgesprochene, das endlich Form finden durfte.


Ich trete nicht öffentlich auf. Aus Respekt.

Denn diese Texte sind nicht Bühne – sie sind Spur.

Und ich bin nur eine, die sie sichtbar gemacht hat.

Ich schreibe nicht über starke Frauen.

Ich schreibe über Frauen.

Und wenn man genau hinsieht, erkennt man ihre Stärke.

Die ist kein Ziel, sondern eine Antwort.
Kein Schild, sondern ein innerer Raum.


Ich erzähle von Herkunft und Wandel,

von leisen Zwischentönen und offenen Türen.


Meine Geschichten entstehen dort,

wo das Leben fordert,

wo die Stille spricht,

wo das Ungesagte nachklingt.


Ich schreibe in meinem eigenen Rhythmus –

getragen von Sprache,

geprägt von Kulturen,

verbunden mit denen, die vor mir kamen.

Projekt-Tagebuch: Die Reise zu meinen Ahninnen

Ein literarisches Logbuch von Noa Moreira


Vorwort

Manchmal beginnt eine Geschichte nicht mit dem ersten Satz, sondern Jahrzehnte davor – in einem Moment, in dem sie sich in unser Leben setzt und geduldig wartet. Dieses Tagebuch ist der Weg von der ersten Ahnung bis zum letzten Punkt hinter Santa Delfina. Kein geradliniger Weg, sondern ein mäandernder Fluss aus Recherche, Zufällen, Abschieden, Dringlichkeit – und diesem sonderbaren, schönen Zustand, wenn Geschichte und Gegenwart ineinander übergehen.


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