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Santa Delfina: Die Nachkommen

Brasilien, Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts.
"Santa Delfina: Die Nachkommen“ ist eine epische Familiensaga, die unmittelbar an Band I, "Santa Delfina: Aufbruch" anknüpft und die Leser*innen auf eine bewegende Reise durch mehrere Generationen mitnimmt. Die Geschichte spielt vor dem dramatischen Wandel zur Republik und der Aufhebung der Sklaverei in Brasilien. Diese historischen Umwälzungen erschüttern die sozialen und wirtschaftlichen Strukturen des Landes und verstärken die innerfamiliären Konflikte auf der Fazenda Santa Delfina.
Die Handlung beginnt mit Elias, dessen Rückkehr nach Jahren beim Militär eine Kette von Ereignissen auslöst, die das Leben der Familie nachhaltig prägen. Zentrale Themen wie Schuld, Vergebung, die Macht der Vergangenheit und die Suche nach einem besseren Leben ziehen sich durch die Geschichte. Zia, Bibianas Ururenkelin und Erbin ihrer stillen Stärke, sucht schließlich Anfang des 20. Jahrhunderts ihren eigenen Weg und will die Fazenda wieder zu einem Ort der Heilung und des Neuanfangs machen.
Inmitten von familiären Konflikten, gesellschaftlichem Wandel und persönlichen Kämpfen zeigt die Geschichte, wie Hoffnung und Menschlichkeit selbst in den dunkelsten Momenten neues Leben hervorbringen können. Mit lebendigen Charakteren, emotionaler Tiefe und einer atmosphärischen Schilderung der brasilianischen Landschaft erzählt der Roman von der Kraft der Veränderung, der Bedeutung von Wurzeln und der unerschütterlichen Hoffnung auf eine bessere Zukunft.
Zwei Bände, eine Geschichte: "Santa Delfina: Aufbruch" und "Santa Delfina: Die Nachkommen" erzählen das Leben auf der Fazenda Santa Delfina – leise, intensiv, generationenübergreifend. Ein literarisches Slice‑of‑Life im Brasilien des 19. und frühen 20. Jahrhunderts.
Mit Band III – Petropolis: Die Saga geht weiter – öffnet sich die Brasilien‑Trilogie: Ein Nachkomme verlässt gegen Ende des 19. Jahrhunderts die vertraute Welt der Fazendas und begegnet den Umbrüchen einer neuen Zeit.

Ein literarisches Logbuch von Noa Moreira
Vorwort
Manchmal beginnt eine Geschichte nicht mit dem ersten Satz, sondern Jahrzehnte davor – in einem Moment, in dem sie sich in unser Leben setzt und geduldig wartet. Dieses Tagebuch ist der Weg von der ersten Ahnung bis zum letzten Punkt hinter Santa Delfina. Kein geradliniger Weg, sondern ein mäandernder Fluss aus Recherche, Zufällen, Abschieden, Dringlichkeit – und diesem sonderbaren, schönen Zustand, wenn Geschichte und Gegenwart ineinander übergehen.
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