Extras / Kulinarisches Logbuch /
- Bolo de Fubá - Maiskuchen
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Die Frauen drängten sich freundlich um sie, reichten ihr die Hand, schenkten ihr Kaffee ein, gaben ihr ein Stück Bolo de Fubá und führten sie zu einem freien Stuhl, auf dem bereits ein kleines Gesangbuch lag.
(Aus "Petrópolis: Die Saga geht weiter")
Zutaten (für eine klassische Gugelhupfform)
Das Gold:
2 Tassen Fubá (feines Maismehl),
1 Tasse Weizenmehl (oder Reismehl für die glutenfreie Variante),
1,5 Tassen Rohrzucker (oder fein geriebene Rapadura).
Die Bindung:
3 Eier (Größe M) (oder Leinsamen-Eier - geschrotete Leinsamen mit Wasser quellen lassen - oder eine halbe zerdrückte Banane für die vegane Variante),
1 Tasse Milch (oder Kokosmilch für die vegane Variante),
1 Tasse weiche Butter (oder ¾ Tasse für die vegane Varianteneutrales Öl).
Das Aroma (Der Clou):
1 EL Fenchelsamen (Erva-Doce) – unverzichtbar für den authentischen Geschmack von Minas,
1 EL Backpulver (heute geht das ja) und
eine Prise Salz.
Zubereitung
Das Mixen:
Eier, Zucker, Butter (oder Öl) und Milch schaumig schlagen.
Die Vermählung:
Das Maismehl und das Weizenmehl nach und nach unterrühren, bis ein glatter, gelber Teig entsteht.
Das Finale:
Zum Schluss die Fenchelsamen und das Backpulver vorsichtig unterheben. Die Fenchelsamen verleihen dem Kuchen seine charakteristische, anisartige Frische.
Das Backen:
In eine gefettete und mit Fubá bestäubte Form füllen. Bei 180 °C etwa 35–40 Minuten backen (Stäbchenprobe!).
Das Servieren:
Am besten noch lauwarm genießen, wenn der Fenchelduft am intensivsten ist.