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- Gerösteter Kürbis mit geriebenem Pequi
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Zwischen ihnen stand eine dampfende Schale mit geröstetem Kürbis und geriebenem Pequi – ein Frühstück für den Familienausflug, das Wärme versprach.
(Aus "Santa Delfina: Aufbruch")
Zutaten (für 4 Personen)
Der Körper:
600g Kürbis (nach Wahl).
2 EL Schweineschmalz für die rustikale Note. (Für die vegane Alternative Olivenöl).
Die Seele (Das Pequi-Gold):
Pro Portion 4–5 eingelegte Pequi-Scheiben aus dem Glas.
Optional: 1 Spritzer Pequi-Öl (Azeite de Pequi)
Die Würze:
2 Knoblauchzehen, nur angedrückt.
1 kleine rote Pimenta Bode (oder eine milde Chili), fein gehackt.
Grobes Meersalz und
ein Zweig frischer Rosmarin oder Thymian.
Zubereitung
Kürbis Schneiden:
Den Kürbis in Spalten oder grobe, mundgerechte Würfel schneiden. (Hokkaido auch mit Schale verwenden).
Pequi vorbereiten:
Da frische Pequi in Europa schwer zu finden ist, werden meist konservierte Früchte in Salzlake verwendet. Pequi-Früchte haben im Inneren des Kerns jedoch winzige Stacheln.
1 Glas Pequi-Scheiben. Nimm etwa 4–5 dieser festen Scheiben und schneiden sie mit einem scharfen Messer in hauchdünne, lange Fäden.
(Da das Fruchtfleisch heute küchenfertig vom stacheligen Kern gelöst ist, ist die Gefahr gebannt. Das mühsame und riskante Abreiben vom stacheligen Kern entfällt.)
Die Marinade:
Das Olivenöl mit dem Pequi-Öl, dem Knoblauch, Salz und den Kräutern vermengen. Den Kürbis darin wenden, bis jedes Stück leuchtet.
Das Rösten:
Auf ein Blech oder in eine Tonschale geben. Bei 200 °C etwa 20–25 Minuten rösten, bis die Ränder karamellisieren und der Duft den Raum füllt.
Das Finale:
Vor dem Servieren (oder Einpacken in den Korb) noch einen extra Spritzer Pequi-Öl darübergeben.